Der Herbstmorgen lag noch dunkel über dem See, als ich mit meinem Freund Marc die erste Stelle ansteuerte. Die Natur rundherum war atemberaubend – die Nebelwolken hoben sich langsam vom Wasser ab und gaben den Blick frei auf die herbstlich gefärbten Bäume am Ufer. Ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen, um im Oktober eine Forellenrute in die Hand zu nehmen.
Mit den ersten Lichtstrahlen der Sonne machten wir uns bereit. Ich schnürte den TWITCH Orange/Braun an mein Fluorocarbon-Vorfach – eine Entscheidung, die sich sofort bewähren sollte. Der erste Wurf entlang des Ufers: Kaum dass der Köder aufgekommen war, ruckte die Rute! Die Forelle schoss sofort ab. Im Herbst sind die Fische aggressiv, hungrig und nicht mehr so skeptisch wie im Sommer. Sie wissen, dass die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Das merkt man deutlich in ihrem Verhalten.
Den ganzen Morgen über funktionierte der TWITCH einfach hervorragend. Ich experimentierte mit verschiedenen Einhol-Geschwindigkeiten – manchmal schnell, manchmal mit langen Pausen dazwischen. Die besten Bisse kamen bei einem gleichmäßigen Tempo mit gelegentlichen kurzen Stops. Die Forellen verfolgten den Köder oder attackierten ihn direkt beim Moment der Verzögerung. Es war das, was man sich von einem Angelausflug erträumt: kontinuierliche Action, begeisternde Fänge und die perfekte Balance zwischen Fachkompetenz und Glück.
Gegen Mittag, als die Sonne höher stand, wurde die Aktivität kurzzeitig weniger. Wir verlegten uns auf tiefere Bereiche – dort, wo der See bis zu 8 Meter hinabfällt. Und genau dort passierte es: Ein Biss von einer Größe, die mich ordentlich zum Schwitzen brachte. Die Rute krümmte sich durch, die Schnur zischte ab. Vier Minuten später lag eine wunderschöne Regenbogenforelle von etwa 2,8 Kilogramm im Kescher. Ein Moment, der sich perfekt in mein Gedächtnis eingegraben hat – das ist Forellenangeln in seiner schönsten Form!
Bjerrely Fiskesø ist definitiv ein See, der die lange Fahrt von Deutschland wert ist. Die spektakuläre Natur ist nur das Sahnehäubchen auf einem Angelparadies, das Sie nicht verpassen sollten. Die Forellen sind groß, kämpferisch und zahlreich. Der See bietet auch für weniger erfahrene Angler gute Chancen, denn die Fische sind im Herbst nicht zu kritisch. Mit der richtigen Ausrüstung und etwas Geduld gelingen hier großartige Fänge – das können wir aus persönlicher Erfahrung bestätigen.
Die beste Zeit am Bjerrely ist definitiv die Morgenaktivität. Planе ein, zum Sonnenaufgang am See zu sein. In dieser Zeit sind die Forellen am hungerigsten und wenig skeptisch.
Wenn die Wassertemperatur sinkt, ziehen sich die Forellen in tiefere Bereiche zurück. Konzentriere dich auf die Stellen zwischen 6 und 8 Metern – dort finden sie angenehme Bedingungen vor.
Vergiss aggressive Köderführung! Ein gleichmäßiges, langsames Einkurbeln mit gelegentlichen Stop-and-Go Pausen ist die gewinnende Strategie. Die Forellen folgen dem Köder berechnend nach.
Diese Farbkombination ist wie gemacht für die Herbstbedingungen bei Bjerrely. Die Orange-Nuance signalisiert Vitalität und zieht aggressive Bisse an. Das Braun verankert den Köder optisch und erinnert die Forellen an ihre natürliche Beute. Am FlutterRig Pro montiert, entfaltet der TWITCH seine volle Wirkung. In unseren Hands überzeugte er konsequent – von morgens bis nachmittags.
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